ARBEITSBÖRSE

  

Kultursponsoren im Landkreis Passau - Arbeitsbörse
PROJEKTE
AKTUELLE PROJEKTE
AUSSTELLUNGEN
VERANSTALTUNGEN
BÜCHER
WEITERE PROJEKTE
FÖRDERER
ÜBERSICHT FÖRDERER
AKTUELLE NEWS
VIDEO
PRESSE
KONTAKT
DIE IDEE
FÖRDERER WERDEN
ARBEITSBÖRSE
KONTAKT
 

Dr. Wilfried Hartleb
Kulturreferent des
Landkreises Passau

Tel: 0851 94960-15


eMail

IMPRESSUM


Vortrag zum 300. Geburtstag


Nachfolgende Projekte und Veranstaltungen werden bzw. wurden von den Kultursponsoren unterstützt. 

 

”Der geöffnete Himmel”

 

Ein Vortrag mit Bildpräsentation von Studiendirektor a.D. Josef Sagmeister, Fürstenzell

Zeitpunkt: Montag, den 13. Oktober 2008, 19:00 Uhr
Ort: Museum Kloster Asbach


plakat_klein.jpg




:: Info: www.museum-asbach.eu

himmel-bild02.jpgdeckenfresko.jpg

 

 














Der in Tirol gebürtige Künstler Johann Jakob Zeiller erfuhr seine erste Ausbildung durch seinen Vater Paul Zeiller. Der 15-Jährige begibt sich für 9 Jahre nach Rom und Neapel, wo er von den führenden Meistern der Zeit Sebastiano Conca und Francesco Solimena gründlich in die monumentale illusionistische Dekorationsmalerei des Spätbarock eingeführt wird.

Ein entscheidender Wendepunkt wird nach ersten selbständigen Werken in Niederösterreich seine erste eigenständige Tätigkeit außerhalb der österreichischen Erblande im niederbayerischen Zisterzienserkloster Fürstenzell, wo er 1744/45 die Deckenfresken und drei Altarbilder für die Klosterkirche schafft. Der Erfolg ist so groß, dass die Prälaten anderer süddeutscher Klöster auf ihn aufmerksam werden.

In den nächsten 30 Jahren wird er mit Aufträgen in Bayern und Schwaben überhäuft, darunter seine Arbeiten für die Klöster Aldersbach und Asbach, wo er 1771 für den Tafelsaal des Prälaten das Fresko „Das Mannawunder“ malt. Höhepunkt seiner künstlerischen Tätigkeit ist zweifellos die Freskierung der großen Kuppel der Klosterkirche Ettal (1748–1751) und der riesigen Gewölbeflächen der Kirche der Reichsabtei Ottobeuren (1756–1764).


Johann Jakob Zeiller gilt als einer der größten Meister monumentaler Dekorationsmalerei in der Spätphase des Barock. Seine Stärke lag weniger in der kreativen Erfindung eigener Figuren als im genialen Arrangement von Vorlagen seiner Lehrer und Vorbilder, die er mit neuer Bedeutung füllte und in neue Zusammenhänge stellte. Er gilt auch als
Meister des Kolorits, das den jeweiligen Raumverhältnissen und Bildinhalten Rechnung trägt.


 
FÖRDERER