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Kammerkonzert - 25. Mai, Portenkirche Fürstenzell
Kammerkonzert mit Werken für Saxophon und Klavier, aufgeführt von den Förderklassenschülern Konstantin Herleinsberger, Saxophon, aus der Klasse von Stefan Bachmair, und Florian Sicklinger, Klavier, aus der Klasse von Bettina Kroczek.
Das heutige Baudenkmal ist der Chor der ehemaligen Portenkirche "St. Margaretha", die im 13. Jahrhundert als Teil des Klosters Fürstenzell gebaut wurde. 1803 wurde die Kirche versteigert und zeitweise als Magazin bzw. Stall benutzt. Nach dem Abbruch des Langhauses im Jahre 1973 wurde 2006 - 2008 der verbliebene Bauteil grundlegend saniert und die wertvollen Deckenfresken restauriert.
bands on stage - 29. Juni, Schlossgarten Obernzell
Die Schülerbands "Liberty" und "6 to infinity" aus der Klasse von Bernhard Scholz spielten Rock- und Pop-Klassiker auf der Open-Air-Bühne.
Das mächtige Bauwerk Schloss Obernzell wurde im 15. Jahrhundert "in der Zell" an der Donau von den Passauer Fürstbischöfen errichtet und im 16. Jahrhundert zu einem Rennaissanceschloss umgebaut. Mit dem Abbruch der angrenzenden Lederfabrik Münch und der Neugestaltung des ehemaligen Münchgeländes zusammen mit dem Schlossgarten konnte ganz neu inmitten von Obernzell ein herrlicher Park geschaffen werden. Mit dem Bau einer Bühne haben nun auch unsere Kulturträger beste Vorraussetzungen zur Durchführung von Open-Air-Veranstaltungen.
Volksmusikabend - 13. Juli, Schloss Kleeberg in Ruhstorf a. d. Rott
Volksmusikabend mit Werken aus dem Volksmusikarchiv des Landkreises Passau. Es musizierten die Dommelstadler Stubnmusik und Schülergruppen der Kreismusikschule, Ltg.: Monika Kling.
Bereits 1398 wird ein Simon Munster de Cleberg urkundlich erwähnt, doch ist von der mittelalterlichen Burg nichts mehr erhalten. Im 16. und 17. Jahrhundert wechselte der Besitz zwischen den Geschlechtern der Ruhstorfer und der Auer von Tobel. Das heute vorhandene Bauwerk wurde 1610 von Hans Wolf von Poigen errichtet.
1735 starben die Ruhstorfer aus. Durch Heirat der Reichsgräfin von Fränking wurden die Grafen von Taufkirchen-Ybm hier Schlossherren. 1871 starb Kleeberg im Mannesstamm aus. Seine Witwe heiratete Louis Weiß von Starkenfeld. Dieser verkaufte den Besitz 1881 an die Freiherrn von Moreau, denen Schloss Kleeberg bis heute gehört.
voices in concert - 27. Juli, Schloss Fürstenstein
Konzert der Gesangsklasse von Kurt Brunner Sologesang, Vokalkammermusik und Chorformationen Klavier: Elisabeht Rickl und Kurt Brunner.
Das Schloss Fürstenstein gehört neben Saldenburg und Engelburg zu den Namensgebern des Dreiburgenlandes. Das Bauerwerk enstand irgendwann im Hohen Mittelalter und war bis 1860 Herrschaftssitz vieler Adelsgeschlechter.
Bis 2001 unterhielt hier der Orden Maria-Ward im Schloss eine Heimvolksschule. Heute befindet sich das Bauwerk wieder in Privatbesitz und wird zeitweise für kulturelle Veranstaltungen geöffnet.
"flos filiae" - 28. September, Kapelle St. Kolomann in Neukirchen v. Wald
Das 6-köpfige Vokalensemble besteht aus Preisträgerinnen des Wettbewerbes "Jugend musiziert" auf Landes- und Bundesebene. Es wird von Kurt Brunner geleitet.
Die Sängerinnen haben oder hatten langjährigen Gesangsunterricht bei ihm. Das Ensemble hat bereits zahlreiche Auftritte und Konzerte absolviert.
Die Kapelle St. Kolomann wurde im 16. Jahrhundert von den Schwarzensteinern zu Englburg und Fürstenstein erbaut. Das Barocke Kircherl ist dem als Volksheiligen verehrten Kolomann geweiht und war ehemals eine vielbesuchte Wallfahrtsstätte. Nach umfangreicher Renovierung wurde die Kapelle im Jahre 1998 feierlich neu eingeweiht.
Kammermusik - 19. Oktober, Schloss Neuburg - Marmorsäle
Kammermusik für Flöte und Gitarre - Heike Schlierf, Querflöte, und Sonja Engl-Weber. Gitarre - Lehrkräfte an der Kreismusikschule.
Die prächtige Burganlage der Neuburg erhebt sich nahe der Vornbacher Enge über dem Steilufer des Inns. Die Dynastenburg wurde im 11. Jahrhundert gegründet und entwickelte sich zum Mittelpunkt einer Adelsherrschaft, der Grafschaft Neuburg.
Die mittelalterliche Burganlage besteht aus der Hauptburg mit dem Bergfried und einer Vorburg mit vier mächtigen Vierecktürmen. 1529 wurde damit begonnen, die Burg zu einem repräsentativen Adelssitz mit Gärten im Stil der Frührenaissance umzubauen. Die Neuburg wandelte sich ab 1530 zu einem Schloss im Stil der italienischen Renaissance.
Seit 1730 gelangte die Grafschaft Neuburg in den Besitz der Passauer Fürstbischöfe. Mit der Säkularisation von 1803 und dem Schlossbrand von 1810 begann der Abstieg der Neuburg. Seit 1998 ist sie im Besitz des Landkreises Passau und wurde seitdem aufwendig renoviert.
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